Raubfisch-XXL.de

Das Weblog von Daniel Katzoreck

Archiv: Januar 2010

2 Winterwaller – kein Ende in Sicht

Angeln = Erholung ? Mitnichten!


Was ich dieses Wochenende erleben durfte hatte nichts, aber auch gar nichts mit Erholung zu tun.

Es war Samstagmorgen und eiskalter Wind ließ die Rollläden schütteln. Egal, ich muss mal wieder ans Wasser auch wenn nichts beißt, dachte ich mir. Meinen Freund Bernhard konnte ich auch noch kurzfristig animieren und so trafen wir uns am Rheinufer. Nach kurzer Lagebesprechung fischten wir ein um die andere Buhne durch, jeder jeweils eine. Plötzlich spürte ich dann den ersehnten Widerstand, Anschlag und…sitzt! Jawoll, genau das sind die Momente warum ich es liebe mit der Spinnrute loszuziehen. Wenig Tackle, sehr flexibel, viel Fläche zu beangeln und direkten Kontakt zum Köder. Durch diesen direkten Kontakt erlebt man den Biss live und direkt mit. Adrenalin pur! weiterlesen… »

Graskarpfen XXL

Kapitale Fänge aus dem Karlsruher Rheinhafen

Der Graskarpfen ist zwar kein Raubfisch, aber außerordentliche Fänge gehören auch hier rein. Und die Fänge von Bernhard sind was sehr besonderes…

Alles begann im Jahre 2006 im Rheinhafen Karlsruhe, einem nicht gerade idyllischem Angelgewässer. Neben der reizlosen Umgebung, weist auch die Bodenstruktur im Hafenbecken keinerlei Unebenheiten oder Löcher auf. Als ich vor knapp 4 Jahren mit meinem Hund am Beckenrand spazieren ging, sah ich in der Mitte des Beckens einen riesigen Fisch schwimmen. Ich dachte es sei ein großer Rapfen, aber bei genauerer Betrachtung sah ich meinen ersten Graser im Hafen schwimmen, einen wirklich kapitalen Fisch.

Mein Entschluss war gefasst, ich musste unbedingt an dieser Stelle anfüttern um demnächst einen dieser schönen Fische an der Angel zu haben. Bei einem Bauern in meiner Nähe versorgte ich mich mit reichlich Mais. Die Stelle an der ich anfüttern wollte, lag perfekt: direkt vor der Tür meiner Arbeitsstelle. So konnte ich bequem täglich einen Topf Mais anfüttern.

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Der Wels – aus der Sicht des Wissenschaftlers Thomas Klefoth

Welse wissenschaftlich gesehen – Der friedliche Räuber?

Ein Interview mit dem Wissenschaftler Thomas Klefoth!

Viele Geschichten und Mythen umgeben den urzeitlich erscheinenden Wels. Vom verschwundenen Dackel im Torfteich bis hin zu tiefen Fleischwunden an den Beinen von Badegästen kann man so ziemlich alles über diesen häufig im Verborgenen lebenden Räuber in der Presse finden. Innerhalb der Anglerschaft wird der Wels gelegentlich für einen ausbleibenden Fangerfolg verantwortlich gemacht, was  bei einigen Petrijüngern nicht unbedingt zu seiner Beliebtheit beiträgt. Ich denke manchmal, ob wir da nicht ein wenig vorschnell sind mit der Verurteilung dieser zweifellos faszinierenden Fische.

Die Frage die sich mir immer wieder stellt ist, ob wir Angler überhaupt genügend Wissen haben, um den Wels als eine Art „Fressmaschine“ darzustellen. Eine andere Frage ist: Woher stammt eigentlich unser Wissen? Sind das alles Anekdoten die wir unbewusst aus reißerischen Beiträgen übernommen haben oder ist, wie so häufig, auch ein Funken Wahrheit an all diesen Geschichten?


Um nun die Rolle des Welses ein wenig näher zu klären, interviewte ich den Wissenschaftler THOMAS KLEFOTH von der Humboldt Universität Berlin. Klefoth arbeitet am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei an seiner Doktorarbeit zum Thema „Angeln, Evolution und Schutz aquatischer Diversität: Die Bedeutung der phänotypischen Variabilität für die Fangbarkeit von Fischen“. Neben der Arbeit in der Forschung ist auch er passionierter Angler, befasst sich selbst seit längerem mit dem europäischen Wels und studierte dazu eine große Anzahl an wissenschaftlichen Studien.


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Großer Winterwaller aus dem Rhein

Großer Rheinwels im Winter (Januar)

Bisher habe ich das Fischen auf Wels diesen Winter stark vernachlässigt. Magere 10h stehen bisher auf dem Konto. Grund ist das spannende Vertikalangeln auf Zander und Barsch, und außerdem war einfach wenig Zeit bisher.
Schon lange habe ich mich auf dieses Wochenende gefreut. 2 Tage ohne Verpflichtungen und Termine!
Am Samstag sollte es an einen Baggersee zum Vertikalangeln gehen. Thomas kam gerade in der Nacht aus Schweden zurück und war noch ziemlich gerädert. Mit an Bord war noch Stephan, der den See ziemlich gut kennt. Als wir dann zügig alles auf dem Boot verstaut hatten, konnte es nun losgehen.

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Hairy Mary – Fransenjig

Hairy Mary – ein besonderer Vertikalköder

In letzter Zeit hörte und las ich vermehrt über die Hairy Mary. Natürlich kannte ich diesen Köder, gefischt hatte ich sie bis Dato aber noch nicht.

Die Hairy Mary wird von Zebco/Quantum vertrieben. Mitentwickler ist Fredrik Harbort, Testangler bei Quantum. Trotz seines jungen Alters konnte er schon einige tolle Fische beim Vertikalangeln überlisten. Darunter sage und schreibe 4 Zander, die die Meter-Marke geknackt haben. Das können die wenigsten Spezialisten von sich behaupten. Also Erfahrung hat der Typ und diese warf er auch bei der Entwicklung in die Waagschale.

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Die Doubs-Waller im Forellenfluss?

Waller im Forellenfluss- Die Doubs

Ein langes Wochenende stand bevor und wir, ein Freund (Christian) von mir aus dem Ruhrpott mit seinem kleinen Cousin (Ole) und ich, entschlossen uns in Richtung Frankreich zu fahren. Anfangs waren wir uns noch nicht so sicher, ob wir an der Saone oder Doubs fischen wollten. Die Saone ist seit langem als gutes Gewässer bekannt, die Doubs dagegen noch nicht so lange als Wallerfluss im Gespräch. Da aktuell nur gekaufte Fische als Köfis genommen werden dürfen, kauften wir uns ein paar vor Ort (Kaufbeleg der Köderfische ist mitzuführen!). 10 Stück für die erste Nacht dürften reichen dachten wir uns. Am Ufer angekommen, sahen wir einen zum Teil sehr flachen Fluss, der eigentlich ohne Mühe an manchen Stellen zu Fuß durchquerbar gewesen wäre, jedoch aufgrund der harten Strömung dies nicht überall möglich war.

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Rapfenjagd by Bernhard

Mein Lieblingsfisch der Rapfen

Bernhard Fietzek war so nett und schrieb einen Bericht über seinen bevorzugten Angelfisch. Wie er vorgeht und was für ihn diese Fischart ausmacht können sie hier lesen…

Die Rapfenfischerei an der Oberfläche ist das Schönste was es für mich im Sommer gibt. So viele geniale Bisse habe ich bis jetzt in meiner langen Angelkarriere noch nicht erlebt. Diese räuberischen Friedfische sind auch nicht so einfach zu fangen wie man oft glaubt. An manchen Tagen rauben sie zwar wie verrückt an der Oberfläche, aber deshalb beißen sie noch lange nicht. Beim Angeln auf diese Fischart konnte ich immer wieder unterschiedliche Erfahrungen machen. Einmal muss der Köder ganz langsam geführt werden, dann wieder so schnell es geht.

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Der Epplesee bei Karlsruhe

Der See allgemein

Der Epplesee liegt 5km südlich von Karlsruhe in Baden. Zwar hat der Angelverein Karlsruhe einige Gewässer gepachtet, doch dieser See ist ein Pachtgewässer des Sportfischervereins Rheinstetten. Der Baggersee ist etwa 25 ha groß und weist an der tiefsten Stelle ca. 40m auf. Da aber aktuell noch gebaggert wird, ändert sich die Struktur fortlaufend. Der See hat viele Vorzüge aber auch gewisse Nachteile. Wer hier im Sommer seine Ruhe sucht wird tagsüber keine finden, denn in den Sommermonaten zählt der Epplesee als Naherholungsgebiet für den Großraum Karlsruhe. Viele Badegäste, Surfer und Taucher sind hier anzutreffen. In dieser Zeit ist zwar Fischen unter Tags trotzdem möglich, aber wer Ruhe suchen will, der sollte sich an die Morgen- und Abendstunden halten. 

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Welsangeln am Lago Superiore

Stress oder Erholung?


Alles begann 3 Wochen zuvor, als ich beschloss an die Saone zum Wallerangeln zu fahren. Jedoch sind die Bestimmungen dort etwas schwierig und ich entschied mich dann nach einen paar Tips an den Mantovastausee zu fahren. Leider sagte mein eventueller Angelpartner ab und ich sollte wohl alleine gehen.


Ich weiß nicht ob es Angst um mich oder eine Art Beschützerinstikt war, aber Verena meine Freundin wollte plötzlich unbedingt mit. Ob sie wusste auf was sie sich da einließ??? -Outdoorcampen mit offenem Zelt und ohne Boden, bei der Feuchte in der Nacht, dazu dann noch Eiseskälte! Naja, ich war froh, dass sie so enthusiastisch war und redete daher alles schön romantisch…

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Rolle: Quantum Cabo 960 – schweres Spinnfischen

Quantum Cabo 960: Ein zuverlässiges ArbeitstierSeit gut einem Jahr benutzt ich die Cabo 960 zum Spinnfischen auf Wels. Aus gutem Grund will ich diese Rolle hier vorstellen. Denn die Cabo ist absolut zuverlässig und hat bisher über 30 Welsen bis 2m standgehalten. Und eins will noch gesagt werden, ein angenehmes Leben haben meine Rollen nicht. Ab und an haben die Rollen Berührung mit der gefährlich Steinpackung, auch kann mal Sand ins Getriebe kommen, außerdem wird auch mal ein Hänger über die Rolle gelöst. All dies hat die Rolle bisher noch nicht kleinbekommen. Das Eigengewicht in meiner bevorzugten Größe von 694 g scheint im ersten Moment etwas mächtig zu sein, aber mit einer welstauglichen Rute gibt sie ein ausgewogenes Bild ab. Aber was heißt eigentlich ausgewogen? weiterlesen… »

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