Schon lange Zeit war der Trip von mir geplant. 2 Wochen, da sollte was gehen. Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich vorab entschieden, soviel Ruten wie möglich mitzunehmen. Aktives Angeln sowohl auf Schwarzbarsch, Zander und Wels stand an. Kurz vor der Abfahrt dachte ich mir, ein Urlaub zu zweit ist doch spannender und auch unterhaltsamer. Anting, ein guter Angler und auch leidenschaftlicher Hobbyfotograph war sofort mit an Bord. Es konnte also losgehen. Vorneweg es war ein super Urlaub mit einem HAMMER Abschluss! weiterlesen… »
Spinnfischen am größten Fluss Italiens, ein Erlebnis mit rassigen Drills und schmerzenden Armen. Genauso waren unsere Vorstellungen, als wir für 3 Tage über das Osterwochenende nach Italien aufbrachen. Zu Zweit hatten wir nur 3 Ruten dabei, es sollte also eine reine Spinntour werden.Bei unserer Ankunft sahen wir einen Fluss mit Niedrigwasser und das wohl schon seit einiger Zeit. Uns wurde prophezeit, dass das Spinnfischen bei diesem Wasserstand die unproduktivste Methode sei. Nun gut dies wollten wir wiederlegen und starteten voller Vorfreude raus auf den Fluss.
Ich will es kurz machen, in den 3 Tagen gingen wir leider leer aus. Alles was wir probiert haben, schien die Welse nicht zu animieren. Jeder Kunstköder wurde verschmäht, egal ob Blinker oder Gummi, egal welche Methode: Schleifen, Werfen, Jiggen, Dropshoten, Vertikalfischen. Nunja, wir mussten uns geschlagen geben. Insgesamt war es ein tolles Erlebnis. Was ich aber daraus gelernt habe: das nächste mal müssen Stellfischruten mit. Von mehreren Seiten hört man, wie genial das Spinnfischen am Po bei Hochwasser ist. Genau für solche Situation sollten die Spinnruten im Gepäck sein. Aber die Stellfischruten sollten auch dabei sein, so sind die Köder rund um die Uhr im Wasser.
Hier noch ein Video von Stefan Seuß. Bei ihm und seinen Gästen verbrachten wir 3 Nächte. Immerhin hatten sie Fischkontakt.
Genau das ist in Holland möglich. Allerdings sind solche Erlebnisse nur dank einem Management möglich, welches die einheimischen Angler leisten müssen. Viele der einheimischen Angler praktizieren ausschließlich Catch & Release. Auch wird sehr darauf geachtet, dass nicht tiefer als 12-15m gefischt wird. Denn meist überleben die Zander, die aus tieferen Wassertiefen gedrillt werden den Druckausgleich nicht. weiterlesen… »
Diese Frage relativierte sich im Laufe des Kurztrips nach Italien schnell. Das Podelta unterscheidet sich deutlich vom Mittellauf, weniger Strömung und weniger freie Flächen für das Uferfischen stehen zur Verfügung. Sandbänke sucht man vergeblich. Von der Natur her kann das Delta allemal mithalten, die Vogel- und Reptilienwelt ist einzigartig! Was meine Freundin und ich in den 3 Tagen im “Wallerparadies” von Bertl erlebt habt, könnt ihr im Folgenden lesen… weiterlesen… »
Lange war es geplant, nun sollte es endlich klappen. 2,5 Tage hatten wir Zeit den Meterzander zu fangen. Ihr denkt sicher, dass ist ganz schön abwegig? Nein, durchaus nicht, denn wir waren zu Besuch bei meinem Quantum-Teamkollegen Fredrik Harbort. Und der kennt sich aus! Nicht umsonst hat er schon 6 Meterzander auf seiner “Habensseite”.
Spanien, Stausee Riba Roja, Fluss Ebro. Dass war das Ziel meines Frühjahrsurlaubs. Seit längerem spielte ich wieder mit dem Gedanken in diese naturbelassen Gegend zu fahren. Als Camp wählte ich das Welscamp Riba Roja, denn in der Vergangenheit habe ich darüber ausschließlich Positives gehört. Außerdem hatte ich von dieser Station alle Möglichkeiten, um sowohl im Stausee selbst, als auch in dem sogenannten “Zwischenstau”, als auch im Fluss Ebro zu fischen. Neben Wels und Zandern hatte ich auch noch die Hoffnung ein paar Schwarzbarsche zu erwischen. 3 Zielfische erfordern natürlich jede Menge Tackle, außerdem will man ja auch nichts vergessen. Aus diesem Grunde entschied ich mich mit dem Auto anzureisen. Eine Alternative wäre eine Anreise mit dem Flugzeug. Zum Teil gibt es Billigflieger die einen für knapp 30 Euro nach Barcelona bringen. Direkt von dort könnte man in den Zug steigen und bis zum Bahnhof Riba-Roja D´Ebre fahren. Von dort würde einen jemand vom 5 km entfernten Camp abholen. Mit Sicherheit eine unstressigere Variante, doch ist man dann mit der Gepäckmitnahme etwas eingeschränkt.
Auf jeden Fall erreichte ich am Samstag morgen um 5 Uhr das Camp. Die Fahrzeit betrug von Karlsruhe aus gute 12h. Es lief ausserordentlich gut, allerdings habe ich nur eine kurze Tankpause gemacht. Der See empfing mich in einer schönen ruhigen Atmosphäre. Das komplette Camp schien noch zu schlafen, auch die Campkatzen. Bis zum eigentlichen Empfang um 9 Uhr schaute ich mich in der Anlage um und legte mich noch für eine Stunde ins Auto. Punkte 9 Uhr wurde ich dann mit einem Kaffee von Koch Axel empfangen. Ein spitzen Typ wie sich die nächsten Tage herausstellte, aber nicht nur dass, sondern auch ein sehr, sehr guter Koch.
Kurze Zeit später traf dann auch der Chef des Camps ein, Volker ein freundlicher und immer hilfsbereiter Typ. Er kümmert sich um alles was so anfällt. Seine jahrelange Erfahrung rund um den See und den Fluss machten sich auch für mich bezahlt. Er kannte jeden Feldweg rund um den Ebro, selbst 50km vom Camp entfernt…
Neben den guten Kritiken rund um das Camp, war aber hauptsächlich mein Kumpel Christian verantwortlich für die Wahl dieses Camps. Christian ist zwar noch sehr jung, dafür aber voller Elan und Inspiration. Er lebt für das Angeln und kann es überhaupt nicht haben wenn die Gäste mal leer ausgehen. Meist ärgert er sich mehr als seine Gäste selbst. Aber solltet ihr mal einen Aufenthalt dort einplanen ist bei diesem Fischreichtum ein Schneidertag äußerst selten. Christian bietet extra Flusstouren auf dem Fluss Ebro an. Fischreichtum und eine tolle Atmosphäre zeigten mir an 2 Tagen die gewaltigen Möglichkeiten dieses Gewässers.
Mythos Holland – Was ist dran am Raubfischparadies?
Wer kennt nicht die sagenumwobenen Geschichten rund um Zander und co. aus dem vermeintlichem „Heiligen Land“. Massenfänge sollen möglich sein, aber auch die Größen für sich sprechen. Auch die Gesetze sollen ein unkompliziertes Angeln erlauben. All dies hört sich sehr vielversprechend an, doch stimmt das auch? Genau dem Wahrheitsgehalt dieser Erzählungen wollte ich nachgehen und plante mit meinem Freund Michael Schmitz eine 3- Tagestour vom 28.12.2009 bis 30.12.2009 .
Vorneweg steht für uns Urlauber immer die Frage nach den Angelkarten und den Bestimmungen. Die Angelkarte, die VISpas, bekommen sie in fast jedem Angelladen oder aber auch problemlos per Internet. Für 30 Euro erhalten sie die Jahreskarte, die ihnen das Angeln an sehr vielen Gewässern ermöglicht. Da aber doch ein paar Gewässer in Vereinshand sind, ist das Handbuch, dass sie beim Erwerb der Jahreskarte bekommen äußerst hilfreich. Hier finden sie detailiert aufgeführt welche Gewässer sie befischen dürfen.
Ein langes Wochenende stand bevor und wir, ein Freund (Christian) von mir aus dem Ruhrpott mit seinem kleinen Cousin (Ole) und ich, entschlossen uns in Richtung Frankreich zu fahren. Anfangs waren wir uns noch nicht so sicher, ob wir an der Saone oder Doubs fischen wollten. Die Saone ist seit langem als gutes Gewässer bekannt, die Doubs dagegen noch nicht so lange als Wallerfluss im Gespräch. Da aktuell nur gekaufte Fische als Köfis genommen werden dürfen, kauften wir uns ein paar vor Ort (Kaufbeleg der Köderfische ist mitzuführen!). 10 Stück für die erste Nacht dürften reichen dachten wir uns. Am Ufer angekommen, sahen wir einen zum Teil sehr flachen Fluss, der eigentlich ohne Mühe an manchen Stellen zu Fuß durchquerbar gewesen wäre, jedoch aufgrund der harten Strömung dies nicht überall möglich war.
Der Epplesee liegt 5km südlich von Karlsruhe in Baden. Zwar hat der Angelverein Karlsruhe einige Gewässer gepachtet, doch dieser See ist ein Pachtgewässer des Sportfischervereins Rheinstetten. Der Baggersee ist etwa 25 ha groß und weist an der tiefsten Stelle ca. 40m auf. Da aber aktuell noch gebaggert wird, ändert sich die Struktur fortlaufend. Der See hat viele Vorzüge aber auch gewisse Nachteile. Wer hier im Sommer seine Ruhe sucht wird tagsüber keine finden, denn in den Sommermonaten zählt der Epplesee als Naherholungsgebiet für den Großraum Karlsruhe. Viele Badegäste, Surfer und Taucher sind hier anzutreffen. In dieser Zeit ist zwar Fischen unter Tags trotzdem möglich, aber wer Ruhe suchen will, der sollte sich an die Morgen- und Abendstunden halten.
Alles begann 3 Wochen zuvor, als ich beschloss an die Saone zum Wallerangeln zu fahren. Jedoch sind die Bestimmungen dort etwas schwierig und ich entschied mich dann nach einen paar Tips an den Mantovastausee zu fahren. Leider sagte mein eventueller Angelpartner ab und ich sollte wohl alleine gehen.
Ich weiß nicht ob es Angst um mich oder eine Art Beschützerinstikt war, aber Verena meine Freundin wollte plötzlich unbedingt mit. Ob sie wusste auf was sie sich da einließ??? -Outdoorcampen mit offenem Zelt und ohne Boden, bei der Feuchte in der Nacht, dazu dann noch Eiseskälte! Naja, ich war froh, dass sie so enthusiastisch war und redete daher alles schön romantisch…