Spinnfischen am größten Fluss Italiens, ein Erlebnis mit rassigen Drills und schmerzenden Armen. Genauso waren unsere Vorstellungen, als wir für 3 Tage über das Osterwochenende nach Italien aufbrachen. Zu Zweit hatten wir nur 3 Ruten dabei, es sollte also eine reine Spinntour werden.Bei unserer Ankunft sahen wir einen Fluss mit Niedrigwasser und das wohl schon seit einiger Zeit. Uns wurde prophezeit, dass das Spinnfischen bei diesem Wasserstand die unproduktivste Methode sei. Nun gut dies wollten wir wiederlegen und starteten voller Vorfreude raus auf den Fluss.
Ich will es kurz machen, in den 3 Tagen gingen wir leider leer aus. Alles was wir probiert haben, schien die Welse nicht zu animieren. Jeder Kunstköder wurde verschmäht, egal ob Blinker oder Gummi, egal welche Methode: Schleifen, Werfen, Jiggen, Dropshoten, Vertikalfischen. Nunja, wir mussten uns geschlagen geben. Insgesamt war es ein tolles Erlebnis. Was ich aber daraus gelernt habe: das nächste mal müssen Stellfischruten mit. Von mehreren Seiten hört man, wie genial das Spinnfischen am Po bei Hochwasser ist. Genau für solche Situation sollten die Spinnruten im Gepäck sein. Aber die Stellfischruten sollten auch dabei sein, so sind die Köder rund um die Uhr im Wasser.
Hier noch ein Video von Stefan Seuß. Bei ihm und seinen Gästen verbrachten wir 3 Nächte. Immerhin hatten sie Fischkontakt.
Seit längerem war geplant, dass mein Vater zu Besuch kommt. Wir wollten zusammen mit der Spinnrute losziehen und einen Wels ans Band bekommen. Vorletztes Jahr im September sind wir für 3h schonmal losgezogen, und gleich hat es damals mit einem 1,9om Fisch geklappt! Sehr viel Glück gehört natürlich dazu, wenn man einmal die Reise aufsich nimmt und dann gleich so ein Gerät ans Land befördern will.
Doch diesesmal spielte sich das gleiche ab. Keine Stunde verging und wieder hatten wir ein richtig starken Wels fangen können! Die Freude war riesig, aber ich musste ihm klar machen, dass das in der Form nicht normal ist !
Der Fang eines Winterwallers mit Vorstellung des Gerätes.
Die Tage werden länger, und die Temperaturen sind schon deutlich über Null Grad Celsius. Die Zeit ist reif für einen Rückblick auf den vergangenen Winter. Kurzum, die Angelzeit war aufgrund einer neuen Arbeitsstelle und der Geburt unserer Tochter etwas spärlich. Leider wird es im Winter einfach schon sehr sehr früh dunkel und lässt ein produktives Fischen im Winter nur an Wochenenden zu. Dennoch war es uns möglich einige schöne Welse zu fangen. Hier ein Video, das ich an Neujahr gefilmt habe. Da ich alleine unterwegs war, wurde es etwas chaotisch, aber auch einfach genial.
dass ist der Mai! An Pfingstmontag hattten wir insgesamt 8 Hechte und einen kleinen Zander. Nicht nur Fotos machten wir von diesem Erlebnis, sondern auch ein paar schöne Videoaufnahmen…
Schon lange träumte ich mal davon einen Biss eines Welses auf Video einzufangen. Leider ist man doch immer zu faul, das Stativ und die Videokamera mit ans Wasser zu schleifen und ständig einen Positionswechsel durchzuführen. Umso mehr freute es mich, dass ich den Fang komplett einfangen konnte.
Schon eine Woche liegt meine Angeltour nach Spanien zurück. Zum Glück habe ich einige Bilder und auch Videos gemacht, so habe ich noch alle Eindrücke vor Augen. Den Drill des 2,20m Welsriesen aus dem Ebro haben wir auf Video aufgenommen. Leider bin ich noch nicht der Experte im Bearbeiten von Videos, dennoch hoffe ich, dass die Härte des Drills im Video zu sehen ist. Nach einiger Zeit ist mir so warm geworden, dass mir der Schweiß runterlief und ich mir die Mütze entledigen musste.
Die Black Cat “Clonker” ist eine Angelrute die speziell zum Angeln mit dem Wallerholz entwickelt wurde. Ihre sensible gelbe Spitze reagiert gerade bei vorsichtigen Bissen “mit”. Der Wels kann den Köder richtig einsaugen. Diese weiche, sensible Spitze hat aber noch einen weiteren Vorteil. Da oftmals mit Würmern direkt unter dem Boot gefischt wird, reichen schon die Schaukelbewegungen des Bootes, um die Würmer verführerisch tanzen zu lassen.
Die Rute hat eine Länge von 2,40 m und ist 2-teilig. So besitzt sie ein sehr geringes Packmaß. Ich habe mich von Anfang an in diese Rute verliebt, denn die Aktion ist einfach gigantisch. Selbst Welse mit einem Meter machen mit dieser Rute richtig Spaß. Das mächtige Rückgrat kann es mit jedem großen Fisch aufnehmen. Mir war sehr wohl bekannt wie viel der Rute zuzutrauen ist, aber dennoch wollte ich sie mal einem besonderen Belastungstest unterziehen. Aus diesem Grund nahmen ein Freund und ich einen 10l Eimer und füllten diesen randvoll mit Wasser. Zu Beginn zeigte die Waage knapp 11kg an. Wie im Film zu sehen ist, schafft die Rute das. Mehr geht einfach nicht!
Die Rute ist aber nicht nur zum Klopfen geeignet, sondern kann auch zum Vertikalfischen eingesetzt werden. Auch hier ist die weiche Spitze von Vorteil.
Im Handel liegt die Rute bei etwa 100-110 Euro. Das ist sie aber auf jeden Fall Wert, und das schreibe ich aus absoluter Überzeugung!