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Das Weblog von Daniel Katzoreck

Hairy Mary – Fransenjig

Hairy Mary – ein besonderer Vertikalköder

In letzter Zeit hörte und las ich vermehrt über die Hairy Mary. Natürlich kannte ich diesen Köder, gefischt hatte ich sie bis Dato aber noch nicht.

Die Hairy Mary wird von Zebco/Quantum vertrieben. Mitentwickler ist Fredrik Harbort, Testangler bei Quantum. Trotz seines jungen Alters konnte er schon einige tolle Fische beim Vertikalangeln überlisten. Darunter sage und schreibe 4 Zander, die die Meter-Marke geknackt haben. Das können die wenigsten Spezialisten von sich behaupten. Also Erfahrung hat der Typ und diese warf er auch bei der Entwicklung in die Waagschale.

Die Hairy Mary zu deutsch haarige Mary bekam ihren Namen aufgrund des ausgeprägten Fransenschwanzes. Zwar gab es bisher einige Produkte auf dem Markt, die am Körperende Fransen abstehen haben, aber die Hairy Mary hat noch ein “volleres Haupt“, denn sie besitzt weit über 10 Fransen. Bei sehr langsamer Führung wedeln die Fransen extrem und gleiten beim Ablassen des Köders getrennt voneinander zu Boden. In der Testphase hatte ich gerade vielle Bisse, wenn der Köder für ein-zwei Sekunden auf dem Boden verharrte. Hier haben die Fransen noch ein unglaubliche Wirkung auf Fische. Direkt nach dem Auftreffen auf den Boden, steht das Hinterteil in die Höhe. Kleinste Wasserverwirbelungen reichen dann aus, um die Fransen ins Spiel zu setzen. Nach dem Anziehen der Hairy Mary vom Boden, schlagen die Fransen auf den Untergrund. Gerade bei weicherem Untergrund kommt es nun zu kleinen Sedimentaufwirbelungen, die die Zander sehr neugierig und aggressiv machen. Nach dem Anheben des Köders vom Grund (=meist nur ein paar Zentimeter) sollte der Köder 3-5 Sekunden über Grund gehalten werden. In diesem Augenblick kommen auch sehr viele Bisse.

Wie beschrieben kann er seine besten Eigenschaften zeigen, wenn er langsam geführt wird. Probieren sie es unter der Wasseroberfläche aus, selbst kleinste Bewegungen der Rutenspitze, lassen die Fransen verführerisch im Wasser tanzen.

Den Köder gibt es in 8 verschiedenen Farben und 2 Größen (10 und 14cm). Ausgestattet sind die Marys alle mit holographischen Augen sowie einem Einschnitt an der Bauchunterseite für das Einbringen eines Off-Set Hakens. Gerade die kleine Größe (10cm) eignet sich hervorragend zum Drop-Shotten.

Die Hairy Mary ist aber nicht nur ein Vertikalköder sondern ein Köder, der auch vom Ufer aus bestens aktiv gejiggt werden kann.

Tip: Versehen sie den Köder unbedingt mit einem Zusatzdrilling. Dieser sollte direkt vor den Fransen angebracht werden, denn viele Fische attackieren gerade die Fransen. Somit wird die Fehlbissrate drastisch reduziert!

Für mich ist die Mary nicht mehr aus der Köderbox wegzudenken. Vielleicht haben sie auch mal die Gelegenheit diesen Köder zu testen. Bereuen werden sie es bestimmt nicht!

Daniel

Farbmuster der Hairy Mary. Von unten nach oben: -firetiger ; -soylent green; -salt n´pepper; -hot brownie; -amber jack; -pink lady; -xmas

In 14cm gibt es die Hary Marie´s in 3er Packs. Von den 10cm Maries sind je 5 Stück in einer Packung

Barsch der der Pink Lady nicht wiederstehen konnte!

Barsche schrecken nicht vor Großen Köder zurück. Dieser Barsch vernaschte ein 14cm Pink Lady!

Der Barsch kämpft mit dem Amber Jack!

Auch dieser Zander wollte den Amber Jack probieren!

Ein Holländischer Zander, der auf den Fransenjig reinfiel!

Seltener und kurisoser Beifang 🙂

1 Kommentar

  1. Thomas:

    Für mich ist es “DER” Vertikalköder.

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