Raubfisch-XXL.de

Das Weblog von Daniel Katzoreck

ROCKING THE SPEED KING – RAPFENFIEBER AM RHEIN

ROCKING THE SPEED KING - RAPFENFIEBER AM RHEINimg_2594-klein


Ein Bericht von meinem Kumpel Peter über einen gemeinsamen Angelausflug:


Wenn immer sich die Gelegenheit bietet mit Topwaterbaits erfolgreich auf Rapfen zu angeln, nutze ich dies. Denn seit ich 2007 meinen ersten Rapfen mit einem Oberflächenköder gefangen habe, ziehe ich diese Angelmethode allen anderen Angelarten vor.


Mit Daniel,der ebenfalls mit dem Topwater-Rapfen-Virus  infiziert ist, habe ich eine gemeinsame Angeltour am Freitag, dem 23.09.2016 vereinbart. Um 13.30 Uhr haben wir uns bei sonnigem Wetter am Rhein getroffen. Die Bedingungen waren leider nicht optimal, denn die Wassertemperatur war in den letzten 10 Tagen um ca. 3 Grad Celsius gefallen und der Wasserstand war ungünstig niedrig, aber für die guten Niedrigwasserstellen noch zu hoch. Die Chancen auf die Silbertorpedos standen also nicht gut, zumal die sich unter dem hohen Angeldruck vorsichtigen Fische durch keinerlei Oberflächenaktivität verrieten.


Daniels Taktik, systematisch alle Bereiche, in denen sich eine Gegenströmung gebildet hatte, vom Ufer aus abzuklopfen, erwies sich als richtig. Wir fischten mit 10 cm langen und lauten Stickbaits in natürlichen Farben. Mit zügigem Tempo kurbelten wir die Köder walking the dog (Daniel) oder einfach nur mit unregelmäßigem Lauf eingeleiert (ich) ein.


Bei dieser Art des Angelns ist permanente Spannung garantiert. Man sieht den auf der Oberfläche laufenden Köder in der jederzeitigen Erwartung  einer brutalen Attacke. Das ist Angeln mit hoher Adrenalinausschüttung und einem gewissen Suchtfaktor. Die Rapfen zündeten an diesem herrlichen Frühherbsttag schließlich ihre Turbos  und attackierten unsere Köder brachial.


Nicht jede Attacke führte allerdings zum Fisch und Aussteiger im Drill waren leider auch nicht zu verhindern. Dass die Rheintarpone die Köder bei dieser Angelei und den Angriffen im High Speed Modus nicht immer optimal erwischen, ist der einzige Wermutstropfen.


Dennoch fingen wir beide in der Nachmittagssonne jeweils 2 große Rapfen der Ü 60 Kategorie, die sehr spannende Drills lieferten. Wir wechselten vor der Dämmerung die Taktik und suchten eine Sandbank mit ruhigem Uferbereich auf. Die Köder wählten wir nun kleiner und leiser mit 7 cm Länge, die sich beim schwierigen Stillwasserangeln auf Rapfen bereits sehr bewährt haben. Die von Daniel als „ Rapfenburg“ bezeichnete Stelle brachte aber nicht die in der Dämmerung erhofften schnellen Bisse. Hatten andere Angler die Stelle schon „beackert“ ? Wir fingen dann aber doch noch jeder einen Ü 60 Rapfen. Der von mir gefangene Fisch war ein sehr feister 66 er und damit für mich der Fisch des Tages.


Unter den geschilderten Bedingungen und angesichts des hohen Angeldrucks in unseren Gewässern, auf den besonders Rapfen sehr „allergisch“ reagieren, war das Fangergebnis gut.


Ein toller Angeltag mit großem Spaßfaktor neigte sich leider dem Ende.


img_2596-klein


img_2599-klein

Kommentare sind zur Zeit geschlossen.

Raubfisch-XXL.de läuft unter Wordpress 4.7.8
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates