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Das Weblog von Daniel Katzoreck

Tag: Klopfen

Wels im Baggersee – Catwood Wallerhölzer

Regen, Regen und nochmals Regen. Was ist los mit unserem Mai? Die Wassertemperaturen liegen 4 °C unter unserem jahrezeitlichen Durchschnitt. Das hat sich auch die letzte Zeit auf das allgemeine Beißverhalten ausgewirkt. Die Welse waren schon am Laich aufbauen, doch durch die kalten Temperaturen kam einiges durcheinander. Dennoch konnten wir in der letzten Zeit den ein oder anderen Fisch ans Land befördern… weiterlesen… »

Black Cat Clonker

Black Cat “Clonker”


Die Black Cat “Clonker” ist eine Angelrute die speziell zum Angeln mit dem Wallerholz entwickelt wurde. Ihre sensible gelbe Spitze reagiert gerade bei vorsichtigen Bissen “mit”. Der Wels kann den Köder richtig einsaugen. Diese weiche, sensible Spitze hat aber noch einen weiteren Vorteil. Da oftmals mit Würmern direkt unter dem Boot gefischt wird, reichen schon die Schaukelbewegungen des Bootes, um die Würmer verführerisch tanzen zu lassen.


Die Rute hat eine Länge von 2,40 m und ist 2-teilig. So besitzt sie ein sehr geringes Packmaß. Ich habe mich von Anfang an in diese Rute verliebt, denn die Aktion ist einfach gigantisch. Selbst Welse mit einem Meter machen mit dieser Rute richtig Spaß. Das mächtige Rückgrat kann es mit jedem großen Fisch aufnehmen. Mir war sehr wohl bekannt wie viel der Rute zuzutrauen ist, aber dennoch wollte ich sie mal einem besonderen Belastungstest unterziehen. Aus diesem Grund nahmen ein Freund und ich einen 10l Eimer und füllten diesen randvoll mit Wasser. Zu Beginn zeigte die Waage knapp 11kg an. Wie im Film zu sehen ist,  schafft die Rute das. Mehr geht einfach nicht!


Die Rute ist aber nicht nur zum Klopfen geeignet, sondern kann auch zum Vertikalfischen eingesetzt werden. Auch hier ist die weiche Spitze von Vorteil.


Im Handel liegt die Rute bei etwa 100-110 Euro. Das ist sie aber auf jeden Fall Wert, und das schreibe ich aus absoluter Überzeugung!


Daniel


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Welscamp Riba Roja – Andree´s Angelreisen

2 Wochen aktives Fischen auf Wels und Zander

Spanien, Stausee Riba Roja, Fluss Ebro. Dass war das Ziel meines Frühjahrsurlaubs. Seit längerem spielte ich wieder mit dem Gedanken in diese naturbelassen Gegend zu fahren. Als Camp wählte ich das Welscamp Riba Roja, denn in der Vergangenheit habe ich darüber ausschließlich Positives gehört. Außerdem hatte ich von dieser Station alle Möglichkeiten, um sowohl im Stausee selbst, als auch in dem sogenannten “Zwischenstau”, als auch im Fluss Ebro zu fischen. Neben Wels und Zandern hatte ich auch noch die Hoffnung ein paar Schwarzbarsche zu erwischen. 3 Zielfische erfordern natürlich jede Menge Tackle, außerdem will man ja auch nichts vergessen. Aus diesem Grunde entschied ich mich mit dem Auto anzureisen. Eine Alternative wäre eine Anreise mit dem Flugzeug. Zum Teil gibt es Billigflieger die einen für knapp 30 Euro nach Barcelona bringen. Direkt von dort könnte man in den Zug steigen und bis zum Bahnhof Riba-Roja D´Ebre fahren. Von dort würde einen jemand vom 5 km entfernten Camp abholen. Mit Sicherheit eine unstressigere Variante, doch ist man dann mit der Gepäckmitnahme etwas eingeschränkt.

Auf jeden Fall erreichte ich am Samstag morgen um 5 Uhr das Camp. Die Fahrzeit betrug von Karlsruhe aus gute 12h. Es lief ausserordentlich gut, allerdings habe ich nur eine kurze Tankpause gemacht. Der See empfing mich in einer schönen ruhigen Atmosphäre. Das komplette Camp schien noch zu schlafen, auch die Campkatzen. Bis zum eigentlichen Empfang um 9 Uhr  schaute ich mich in der Anlage um und legte mich noch für eine Stunde ins Auto. Punkte 9 Uhr wurde ich dann mit einem Kaffee von Koch Axel empfangen. Ein spitzen Typ wie sich die nächsten Tage herausstellte, aber nicht nur dass, sondern auch ein sehr, sehr guter Koch.


Kurze Zeit später traf dann auch der Chef des Camps ein, Volker ein freundlicher und immer hilfsbereiter Typ. Er kümmert sich um alles was so anfällt. Seine jahrelange Erfahrung rund um den See und den Fluss machten sich auch für mich bezahlt. Er kannte jeden Feldweg rund um den Ebro, selbst 50km vom Camp entfernt…


Neben den guten Kritiken rund um das Camp, war aber hauptsächlich mein Kumpel Christian verantwortlich für die Wahl dieses Camps. Christian ist zwar noch sehr jung, dafür aber voller Elan und Inspiration. Er lebt für das Angeln und kann es überhaupt nicht haben wenn die Gäste mal leer ausgehen. Meist ärgert er sich mehr als seine Gäste selbst. Aber solltet ihr mal einen Aufenthalt dort einplanen ist bei diesem Fischreichtum ein Schneidertag äußerst selten. Christian bietet extra Flusstouren auf dem Fluss Ebro an. Fischreichtum und eine tolle Atmosphäre zeigten mir an 2 Tagen die gewaltigen Möglichkeiten dieses Gewässers.


Nun zum eigentlichen Fischen.

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