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Das Weblog von Daniel Katzoreck

Tag: Wels

Einer meiner schönsten Waller

Wels mit starkem Gelbstich

Am Wochenende konnte ich diesen tollen Wels fangen. Von der Größe gehört er zwar nicht zu den besonderen, aber dafür war er sehr schön gefärbt. Die meisten Welse aus dem Rhein und seinen Nebengewässern sind grau/dunkelgrau oder sogar schwarz. Für mich ein besonderer Fang.

Leider geht langsam die gute Welszeit zu Ende und die harte Winterzeit steht vor der Tür…Dennoch, auch zu dieser Zeit sind Fänge möglich. Dieses Jahr soll es endlich mit den langersehnten Winterrapfen klappen. Leider habe ich da den Dreh noch nicht raus. Die Fänge einiger Fischerkollegen belegen aber, es ist möglich! weiterlesen… »

Winterwaller wie?

Der Fang eines Winterwallers mit Vorstellung des Gerätes.

Die Tage werden länger, und die Temperaturen sind schon deutlich über Null Grad Celsius. Die Zeit ist reif für einen Rückblick auf den vergangenen Winter. Kurzum, die Angelzeit war aufgrund einer neuen Arbeitsstelle und der Geburt unserer Tochter etwas spärlich. Leider wird es im Winter einfach schon sehr sehr früh dunkel und lässt ein produktives Fischen im Winter nur an Wochenenden zu. Dennoch war es uns möglich einige schöne Welse zu fangen. Hier ein Video, das ich an Neujahr gefilmt habe. Da ich alleine unterwegs war, wurde es etwas chaotisch, aber auch einfach genial.

Viel Spaß beim Anschauen, Daniel

Kurzurlaub im Wallerparadies-Podelta

Steht das Fangen immer im Vordergrund?

Diese Frage relativierte sich im Laufe des Kurztrips nach Italien schnell. Das Podelta unterscheidet sich deutlich vom Mittellauf, weniger Strömung und weniger freie Flächen für das Uferfischen stehen zur Verfügung. Sandbänke sucht man vergeblich. Von der Natur her kann das Delta allemal mithalten, die Vogel- und Reptilienwelt ist einzigartig! Was meine Freundin und ich in den 3 Tagen im “Wallerparadies” von Bertl erlebt habt, könnt ihr im Folgenden lesen… weiterlesen… »

Wels im Baggersee – Catwood Wallerhölzer

Regen, Regen und nochmals Regen. Was ist los mit unserem Mai? Die Wassertemperaturen liegen 4 °C unter unserem jahrezeitlichen Durchschnitt. Das hat sich auch die letzte Zeit auf das allgemeine Beißverhalten ausgewirkt. Die Welse waren schon am Laich aufbauen, doch durch die kalten Temperaturen kam einiges durcheinander. Dennoch konnten wir in der letzten Zeit den ein oder anderen Fisch ans Land befördern… weiterlesen… »

Livebiss eines Welses beim Spinnfischen auf Video aufgenommen

Biss eines Welses auf Video


Schon lange träumte ich mal davon einen Biss eines Welses auf Video einzufangen. Leider ist man doch immer zu faul, das Stativ und die Videokamera mit ans Wasser zu schleifen und ständig einen Positionswechsel durchzuführen. Umso mehr freute es mich, dass ich den Fang komplett einfangen konnte.


Daniel


Im April auf Wels

Welse satt

Der April ist einer der besten Monate für den Fang von Welsen. Der lange Winter und die bald anstehende Laichzeit lässt die Welse zum Teil in wahre Fressräusche verfallen. Was Bernhard und ich gestern erlebt haben, könnt ihr im Folgenden lesen. Tolles Wetter, tolle Umgebung und Welse satt. Das ist Frühling! weiterlesen… »

Welscamp Riba Roja – Andree´s Angelreisen

2 Wochen aktives Fischen auf Wels und Zander

Spanien, Stausee Riba Roja, Fluss Ebro. Dass war das Ziel meines Frühjahrsurlaubs. Seit längerem spielte ich wieder mit dem Gedanken in diese naturbelassen Gegend zu fahren. Als Camp wählte ich das Welscamp Riba Roja, denn in der Vergangenheit habe ich darüber ausschließlich Positives gehört. Außerdem hatte ich von dieser Station alle Möglichkeiten, um sowohl im Stausee selbst, als auch in dem sogenannten “Zwischenstau”, als auch im Fluss Ebro zu fischen. Neben Wels und Zandern hatte ich auch noch die Hoffnung ein paar Schwarzbarsche zu erwischen. 3 Zielfische erfordern natürlich jede Menge Tackle, außerdem will man ja auch nichts vergessen. Aus diesem Grunde entschied ich mich mit dem Auto anzureisen. Eine Alternative wäre eine Anreise mit dem Flugzeug. Zum Teil gibt es Billigflieger die einen für knapp 30 Euro nach Barcelona bringen. Direkt von dort könnte man in den Zug steigen und bis zum Bahnhof Riba-Roja D´Ebre fahren. Von dort würde einen jemand vom 5 km entfernten Camp abholen. Mit Sicherheit eine unstressigere Variante, doch ist man dann mit der Gepäckmitnahme etwas eingeschränkt.

Auf jeden Fall erreichte ich am Samstag morgen um 5 Uhr das Camp. Die Fahrzeit betrug von Karlsruhe aus gute 12h. Es lief ausserordentlich gut, allerdings habe ich nur eine kurze Tankpause gemacht. Der See empfing mich in einer schönen ruhigen Atmosphäre. Das komplette Camp schien noch zu schlafen, auch die Campkatzen. Bis zum eigentlichen Empfang um 9 Uhr  schaute ich mich in der Anlage um und legte mich noch für eine Stunde ins Auto. Punkte 9 Uhr wurde ich dann mit einem Kaffee von Koch Axel empfangen. Ein spitzen Typ wie sich die nächsten Tage herausstellte, aber nicht nur dass, sondern auch ein sehr, sehr guter Koch.


Kurze Zeit später traf dann auch der Chef des Camps ein, Volker ein freundlicher und immer hilfsbereiter Typ. Er kümmert sich um alles was so anfällt. Seine jahrelange Erfahrung rund um den See und den Fluss machten sich auch für mich bezahlt. Er kannte jeden Feldweg rund um den Ebro, selbst 50km vom Camp entfernt…


Neben den guten Kritiken rund um das Camp, war aber hauptsächlich mein Kumpel Christian verantwortlich für die Wahl dieses Camps. Christian ist zwar noch sehr jung, dafür aber voller Elan und Inspiration. Er lebt für das Angeln und kann es überhaupt nicht haben wenn die Gäste mal leer ausgehen. Meist ärgert er sich mehr als seine Gäste selbst. Aber solltet ihr mal einen Aufenthalt dort einplanen ist bei diesem Fischreichtum ein Schneidertag äußerst selten. Christian bietet extra Flusstouren auf dem Fluss Ebro an. Fischreichtum und eine tolle Atmosphäre zeigten mir an 2 Tagen die gewaltigen Möglichkeiten dieses Gewässers.


Nun zum eigentlichen Fischen.

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Der Rhein gibt viel Wels

Sollte die Serie anhalten?

Eine unruhige Nacht lag hinter mir. Noch immer war ich total überwältigt von diesem Wochenende. Um 3 Uhr nachts dann der Entschluss: fang früher an zu arbeiten, dann kannst du wenigstens noch eine Stunde im Hellen fischen.

Nach Feierabend dann noch schnell den Bernhard eingesammelt, er hatte aber nicht damit gerechnet noch so kurzfristig angeln zu gehen. Nur mit einer Jeans und einer dünnen Jacke stand er mit mir dann am Rheinufer. Übelster Schneefall und das unter der Woche – perfekt, denn so waren wir endlich mal wieder alleine am Wasser.

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2 Winterwaller – kein Ende in Sicht

Angeln = Erholung ? Mitnichten!


Was ich dieses Wochenende erleben durfte hatte nichts, aber auch gar nichts mit Erholung zu tun.

Es war Samstagmorgen und eiskalter Wind ließ die Rollläden schütteln. Egal, ich muss mal wieder ans Wasser auch wenn nichts beißt, dachte ich mir. Meinen Freund Bernhard konnte ich auch noch kurzfristig animieren und so trafen wir uns am Rheinufer. Nach kurzer Lagebesprechung fischten wir ein um die andere Buhne durch, jeder jeweils eine. Plötzlich spürte ich dann den ersehnten Widerstand, Anschlag und…sitzt! Jawoll, genau das sind die Momente warum ich es liebe mit der Spinnrute loszuziehen. Wenig Tackle, sehr flexibel, viel Fläche zu beangeln und direkten Kontakt zum Köder. Durch diesen direkten Kontakt erlebt man den Biss live und direkt mit. Adrenalin pur! weiterlesen… »

Der Wels – aus der Sicht des Wissenschaftlers Thomas Klefoth

Welse wissenschaftlich gesehen – Der friedliche Räuber?

Ein Interview mit dem Wissenschaftler Thomas Klefoth!

Viele Geschichten und Mythen umgeben den urzeitlich erscheinenden Wels. Vom verschwundenen Dackel im Torfteich bis hin zu tiefen Fleischwunden an den Beinen von Badegästen kann man so ziemlich alles über diesen häufig im Verborgenen lebenden Räuber in der Presse finden. Innerhalb der Anglerschaft wird der Wels gelegentlich für einen ausbleibenden Fangerfolg verantwortlich gemacht, was  bei einigen Petrijüngern nicht unbedingt zu seiner Beliebtheit beiträgt. Ich denke manchmal, ob wir da nicht ein wenig vorschnell sind mit der Verurteilung dieser zweifellos faszinierenden Fische.

Die Frage die sich mir immer wieder stellt ist, ob wir Angler überhaupt genügend Wissen haben, um den Wels als eine Art „Fressmaschine“ darzustellen. Eine andere Frage ist: Woher stammt eigentlich unser Wissen? Sind das alles Anekdoten die wir unbewusst aus reißerischen Beiträgen übernommen haben oder ist, wie so häufig, auch ein Funken Wahrheit an all diesen Geschichten?


Um nun die Rolle des Welses ein wenig näher zu klären, interviewte ich den Wissenschaftler THOMAS KLEFOTH von der Humboldt Universität Berlin. Klefoth arbeitet am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei an seiner Doktorarbeit zum Thema „Angeln, Evolution und Schutz aquatischer Diversität: Die Bedeutung der phänotypischen Variabilität für die Fangbarkeit von Fischen“. Neben der Arbeit in der Forschung ist auch er passionierter Angler, befasst sich selbst seit längerem mit dem europäischen Wels und studierte dazu eine große Anzahl an wissenschaftlichen Studien.


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