Raubfisch-XXL.de

Das Weblog von Daniel Katzoreck

Über mich

Wie alles begann…


Es ist schon ein Weile her, genauer gesagt vor über 30-ig Jahren, da erblickte ich die Welt - in Friedrichshafen am Bodensee. Klar lag es auf der Hand, dass ich auch dort meine ersten Angelversuche starten sollte. Von der Hafenmole fing ich mit meinem Vater, Bruder und Cousin  kleine Rotaugen und Brassen. Genau dort habe ich das “Handwerk” gelernt. Das Schöne an diesem Ort war, dass es auch ab und an möglich war Seeforellen zu fangen. Leider haben sie heute eine Steinpackung entlang der Mole aufgeschüttet, wodurch die Seeforellen nicht mehr an der Mole entlangziehen.


Neben der Hafenmole waren aber damals auch noch die Schussenmündung in Langenargen, die Argenmündung ebenfalls in Langenargen und das weite Flachwassergebiet ums Eriskircher Ried sehr interessant.


Der Rhein ruft


Nachdem ich dann meine Schule beendet habe, zog ich im Jahre 2000 zum Studieren nach Karlsruhe. Das Studium erlaubte es einem damals, die besten Stunden des Tages auszunutzen, um am Wasser den Fischen nachzustellen. Rund um Karlsruhe gibt es sehr viele Gewässer, mit zum Teil besonderem Fischbestand. Besonders angetan hat es mir der Wels, aber auch der Rapfen, der im Rhein mitlerweile in erstaunlichen Zahlen vorkommt, gehört zu meinen Lieblingsangelfischen. Der Zander, keine Frage, ist eine richtige Herrausforderung geworden. Wir haben sicher nicht die Stückzahlen, wie an den bekannten Flussstrecken im “Hohen Norden” (z.b. Elbe), aber Ausnahmefische gibt es bei uns allemal. Der Zander wird weniger, aber der Hecht ist dafür wieder im Kommen. Meine Leidenschaft ist es den Raubfischen mit Kunstködern nachzustellen. Gerade ein Wels  an der Spinnrute ist ein unbeschreibliches Erlebnis. Der Biss erfolgt immer unterschiedlich, mal ein äußerst vorsichtiges “Tock”, dass sofort in wirkliche Kraftanstrengung ausufert, mal ein Hammereinschlag, der von einem mittelmaßigen Wels stammt. Jeder Fisch und jede Angeltechnik haben ihre Eigenart und ihre Reize. Für mich macht das Angeln aber noch mehr aus, als der Drill an für sich. Ganz besonders schätze ich die Spannung und Herausforderung während des Angelns. Wie oft ärgere ich mich darüber, dass der Fisch gewonnen hat. Woran konnte es gelegen haben? Neue Taktiken, Methoden und Strategien werden ausgetüfftelt. Dafür ist die Freude über einen Fang aber auch besonders Groß- auch die Freude über kleine Fische!


Das schöne am Fischen ist, dass es sich nicht im Wohnzimmer abspielt. Was gibt es Schöneres als wenn sich das “spannende Programm” in absoluter Ruhe abspielt, die Sonne gerade über den Horizont kommt und sich durch die frühmorgendliche Nebelwand kämpft, die über dem See liegt.


Ausland darf`s auch gerne sein!


Bei längeren ausländischen Aufenthalten kommt auch mal das Stellfischen zum Einsatz, die Spinnrute ist aber immer im Gepäck. Während meiner anglerischen Laufbahn durfte ich schon Flüsse wie den Po in Italien, die Saone, die Doubs, die Mosel in Frankreich und den Ebro in Spanien befischen. Einige Male hatte ich auch das Vergnügen den irischen Hechten und Lachsen nachzustellen. In bleibender Erinnerung sind auch noch die Aufenthalte an den schönen Seen Südschwedens.


Teamangler



Seit 2009 darf ich mich glücklich Schätzen als Teamangler bei Quantum im Raubfischbereich und bei Black Cat im Welsbereich tätig zu sein.


In diesem Sinne wünsche ich viel Vergnügen im Blog und ebenfalls “spannende und erfolgreiche Stunden” am Wasser. Daniel



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