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Das Weblog von Daniel Katzoreck

Der Wels – aus der Sicht des Wissenschaftlers Thomas Klefoth

Welse wissenschaftlich gesehen – Der friedliche Räuber?

Ein Interview mit dem Wissenschaftler Thomas Klefoth!

Viele Geschichten und Mythen umgeben den urzeitlich erscheinenden Wels. Vom verschwundenen Dackel im Torfteich bis hin zu tiefen Fleischwunden an den Beinen von Badegästen kann man so ziemlich alles über diesen häufig im Verborgenen lebenden Räuber in der Presse finden. Innerhalb der Anglerschaft wird der Wels gelegentlich für einen ausbleibenden Fangerfolg verantwortlich gemacht, was  bei einigen Petrijüngern nicht unbedingt zu seiner Beliebtheit beiträgt. Ich denke manchmal, ob wir da nicht ein wenig vorschnell sind mit der Verurteilung dieser zweifellos faszinierenden Fische.

Die Frage die sich mir immer wieder stellt ist, ob wir Angler überhaupt genügend Wissen haben, um den Wels als eine Art „Fressmaschine“ darzustellen. Eine andere Frage ist: Woher stammt eigentlich unser Wissen? Sind das alles Anekdoten die wir unbewusst aus reißerischen Beiträgen übernommen haben oder ist, wie so häufig, auch ein Funken Wahrheit an all diesen Geschichten?


Um nun die Rolle des Welses ein wenig näher zu klären, interviewte ich den Wissenschaftler THOMAS KLEFOTH von der Humboldt Universität Berlin. Klefoth arbeitet am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei an seiner Doktorarbeit zum Thema „Angeln, Evolution und Schutz aquatischer Diversität: Die Bedeutung der phänotypischen Variabilität für die Fangbarkeit von Fischen“. Neben der Arbeit in der Forschung ist auch er passionierter Angler, befasst sich selbst seit längerem mit dem europäischen Wels und studierte dazu eine große Anzahl an wissenschaftlichen Studien.



Daniel Katzoreck: Welches sind deine Zielfische?


TK: Wenn ich ausreichend Zeit für einen Ansitz finde stelle ich gerne Welsen und Karpfen nach. In Brandenburg finden sich dazu glücklicherweise sehr schöne Gewässer. Ansonsten stellt das Spinnfischen auf Hecht und Barsch einen Schwerpunkt bei mir dar.


DK: Zum Thema Wels, in welchem Umfang wurden bisher wissenschaftliche Studien über den heimischen Wels (Silurus glanis) durchgeführt?


Thomas Klefoth: Es gibt eine ganze Reihe wissenschaftlicher Studien, vor allem auch aus dem Bereich der Aquakultur, die sich in verschiedenster Weise mit dem Wels beschäftigen. Aus anglerischer Sicht sind aber natürlich jene am interessantesten, bei denen wir etwas über die Lebensweise, die Ernährung oder den Einfluss der Welse auf das Ökosystem erfahren. In dieser Hinsicht wissen wir über den Wels etwas weniger, als dies z.B. beim Hecht der Fall ist. Diese Wissenslücke wird sich aber vermutlich in der Zukunft mehr und mehr schließen, da es Bestrebungen gibt den Wels weiter und intensiver zu erforschen.


Daniel Katzoreck: Gibt es Studien zur natürlichen Nahrung des Welses? Was stellt die Hauptbeute dar?


Thomas Klefoth: Es existieren eine Reihe von Studien, die sich mit der natürlichen Nahrungszusammensetzung der Welse beschäftigen. Hierzu werden für gewöhnlich Fische in ihrem natürlichen Umfeld gefangen und auf ihren Mageninhalt hin untersucht. Als grundlegendes Ergebnis lässt sich festhalten, dass der Wels so ziemlich alles frisst was in seiner Umgebung an Lebewesen in entsprechender Größe vorkommt. Das beschränkt sich nicht nur auf Fische. In mehreren Studien wurde festgestellt, dass Welse sich fast ausschließlich von Krebsen ernähren können, obwohl ebenso fressbare Fische in ausreichender Zahl vorhanden waren. Neben Krebsen und Fischen wurden zudem Insekten, Frösche und Wasservögel in den Mägen der Welse gefunden. Interessanter weise wird der Wels von einigen Autoren bewusst als Allesfresser bezeichnet und nicht ausdrücklich als Raubfisch. Das kann als Ausdruck seines enorm breiten Nahrungsspektrums gesehen werden.


Daniel Katzoreck: Gibt es bevorzugte Beutefische des Welses?


Thomas Klefoth: Bevorzugte Beuteorganismen, inklusive Fische wäre der bessere Ausdruck. Speziell Welse unter 1 m Länge fressen häufig sehr wenige Fische und ernähren sich dagegen viel von Krebsen und anderen Wirbellosen. Ohnehin sind Krebse eine sehr wichtige Nahrungsquelle, auch größerer Welse. In Bezug auf Fische werden meistens jene Arten am häufigsten in den Mägen gefunden, die auch häufig im Gewässer vorkommen. Im natürlichen Verbreitungsgebiet der Welse sind das also vor allem Karpfenartige und Barschartige sowie andere häufig vorkommende Arten. In einem See in Mecklenburg-Vorpommern konnte allerdings auch festgestellt werden, dass die Welse dort neben Krebsen vor allem Rotaugen, gefolgt von Barschen und Aalen zu sich nahmen, während Brassen so gut wie gar nicht gefressen wurden. Vergleicht man die Verfügbarkeit von Rotaugen und Brassen in diesem speziellen Gewässer, so konnte eine klare Bevorzugung von Rotaugen gegenüber Brassen festgestellt werden. Das ist aber nur ein einzelnes Beispiel und kann nicht als allgemeingültige Bevorzugung von Rotaugen dargestellt werden. Dennoch zeigt die Studie, dass es Vorlieben für bestimmte Arten in einzelnen Gewässern geben kann.


Daniel Katzoreck: Wie groß sind die Beutefische der Welse?


Thomas Klefoth: Die Beutefische der Welse sind in Bezug auf ihre Körpergröße überraschend klein. Generell gilt, dass mit steigendem Alter und somit steigender Größe der Welse auch die Größe der Beutetiere zunimmt. Setzt man allerdings die Körpergröße verschiedener Raubfische mit deren durchschnittlicher Beutegröße in Verbindung, so ergibt sich aus einer Fallstudie, dass die Länge der Beutefische ca. 20% der Welslänge beträgt. Für Zander fand sich eine Beutelänge von 24% der Körperlänge, 25% bei Hechten und 38% bei Barschen. Welse fressen also im Verhältnis zur Körperlänge durchschnittlich eher kleine Fische. Natürlich darf man dabei nicht vergessen, dass Welse auch größer werden können als Hecht und Zander und somit die maximale Beutegröße eines ausgewachsenen Welses durchaus beachtlich sein kann.


Daniel Katzoreck: Leben Welse auch kannibalisch?


Thomas Klefoth: Ja, Welse leben auch kannibalistisch. Dies weiß man ebenfalls aus Magenanalysen bei denen kleinere Artgenossen in der Welsnahrung nachgewiesen wurden. Wie stark der Kannibalismus tatsächlich ausgeprägt ist und in wie weit eine Bestandsregulierung durch Kannibalismus stattfindet ist allerdings unzureichend erforscht.


Daniel Katzoreck: Wie sieht das saisonale Fressverhalten der Welse aus?


Thomas Klefoth: Welse lieben warmes Wasser. Die Menge an aufgenommener Nahrung steigt mit steigender Wassertemperatur. Bei kälterem Wasser hingegen verringern sie das Fressen erheblich. Dies ist im Herbst bei Wassertemperaturen zwischen 12°C und 7°C der Fall. Werden diese kritischen Temperaturen nach dem Winter im Frühjahr wieder erreicht, beginnt auch wieder die aktive Nahrungsaufnahme der Welse. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass Welse in Deutschland über mehrere Monate im Jahr hinweg nur sehr wenig fressen, wenn man mal von stark künstlich aufgeheizten Flussläufen absieht. Seine optimale Wachstumstemperatur erreicht der Wels sogar erst bei 25°C- 28°C Wassertemperatur, ein Wert der in heimischen Gewässern nur selten erreicht wird und dann auch meist nur für kurze Zeit.


Daniel Katzoreck: Zu welcher Tageszeit geht der Wels auf die Jagd und welche Strecken legt er dabei zurück?


Thomas Klefoth: Welse gelten gemeinhin als nachtaktive Fische. Dies wird durch Studien, in denen die Schwimmaktivität mittels Peilsender ermittelt wurde bestätigt. Die größte Aktivität zeigten Welse in den Dämmerungsphasen sowie in der Nacht. Allgemein gilt dabei, dass größere Fische größere Strecken zurücklegen und Schwimmaktivität häufig auch mit Nahrungsaufnahme verbunden ist. Das heißt aber nicht, dass Welse tagsüber überhaupt nicht schwimmen. Es ist nur deutlich ausgeprägter wenn es dunkel ist. Zudem sind Welse häufig außerordentlich standorttreu. Eine Studie aus dem spanischen Ebrogebiet zeigte zudem, dass Fische zwischen 103 und 143 cm Länge in diesem speziellen Gewässer in der Nacht nur maximal 700 m zurücklegten und anschließend bei Hereinbrechen der Dämmerung an ihren Ausgangspunkt in relativ flache und bewachsene Uferbereiche oder in Bereiche mit Totholz zurückkehrten um dort relativ stationär den Tag zu verbringen.


Daniel Katzoreck: Wie groß kann der Wels werden?


Thomas Klefoth: Der größte jemals in der Literatur erwähnte Wels wird mit einer Länge von 5 m und einem Gewicht von 306 kg beschrieben (Frimodt 1995) und wurde im Fluss Dnieper in der Ukraine gefangen. Im Normalfall kann ein Wels eine Länge von 2,5 m bei ca. 100 kg erreichen. Anglerfänge die diese Maße überschreiten sind aber durchaus bekannt. Generell kann ein Wels diese enormen Ausmaße aber nur unter optimalen Bedingungen erreichen, sprich warmes Wasser, viel Nahrung und ein entsprechender Lebensraum. Zudem ist bemerkenswert, dass diese „Ausnahmefische“ hauptsächlich männlich sind. Aus mehreren Studien ist bekannt, dass, anders als beispielsweise beim Hecht, die Welsmilchner signifikant höhere Wachstumsraten zeigen als ihre weiblichen Artgenossen.


Daniel Katzoreck: Wie jagt und ortet der Wels seine Beute?


Thomas Klefoth: Die Jagdstrategie von Welsen ist unglaublich spannend. Zwar sieht er verhältnismäßig schlecht, gleicht dies aber durch ausgeprägte Fähigkeiten in Bezug auf Geruch, Geschmack, Gehör und dem Seitenlinienorgan aus. Zudem besitzen Welse Elektrorezeptoren mit denen sie Beuteorganismen orten können. Insgesamt ist er so in der Lage, lebendige wie tote Beuteorganismen am Grund einzusammeln, als auch im freien Wasser zu bejagen. Besonders faszinierend ist, dass ein Wels nur anhand seiner Sinnesorgane die Wasserverwirbelungen vor ihm schwimmender potentieller Beutefische orten und diesen folgen kann. Er ist in der Lage diesen Verwirbelungen bei völliger Dunkelheit in einem Abstand von 55 Körperlängen des Beutefisches zu folgen. Zeitleich gesehen kann sich der Wels dabei 10 Sekunden hinter dem Beutefisch befinden und dennoch dessen Spur verfolgen. Eine wahrlich faszinierende Leistung!


Daniel Katzoreck: Inwieweit hat das Welsvorkommen in einem Gewässer Einfluss auf die Fischbestände, bzw. reduziert der Welse die Fischbestände?


Thomas Klefoth: Welse fressen unter anderem Fisch. Somit haben sie zwangsläufig auch einen potentiellen Einfluss auf die Fischbestände. Allerdings lohnt ein etwas genauerer Blick auf den tatsächlichen Einfluss, vor allem im Vergleich zu Hecht, Zander und Barsch. Es konnte festgestellt werden, dass der Wels innerhalb seines natürlichen Verbreitungsgebiets einen vergleichbar geringen Fraßdruck auf Zooplanktivore (landläufig Weißfische genannt) Fische ausübt. Dies lässt sich durch mehrere Faktoren erklären. Zum einen ist der Wels durch seine opportunistische Ernährungsweise nicht zwingend auf Fisch als Nahrung angewiesen und wird immer auch Krebse und andere Wirbellose fressen. Zudem führt der Fraßdruck auf vergleichbar kleine Beutefische dazu, dass es immer einige Beutefische wie etwa Brassen geben wird, die eine Größe außerhalb des Nahrungsspektrums der allermeisten Welse erreichen und sich somit auf jeden Fall fortpflanzen können. Weiterhin ist er durch seine Temperaturpräferenzen stärker eingeschränkt als Hecht, Barsch und Zander, welche das ganze Jahr hindurch Fraßdruck auf andere Fische ausüben. Zu guter letzt sind die Beutefische in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet über Jahrtausende an das Vorhandensein von Räubern „gewöhnt“ und haben entsprechende Räuber-Vermeidungsstrategien entwickelt. Somit geht die Wissenschaft unter diesen Umständen im natürlichen Verbreitungsgebiet von einem vergleichbar geringen Einfluss des Welses auf andere Fischarten aus.


Daniel Katzoreck: Wie entwickelt sich ein Gewässer und deren Artzusammensetzung wenn Welse neu eingesetzt werden?


 


Thomas Klefoth: Diese Frage knüpft direkt an die vorangegangene an. Ein nährstoffreiches Gewässer im natürlichen Verbreitungsgebiet mit vielen Beutefischen und anderen vorhandenen Raubfischen wird sich aus den oben genannten Gründen vermutlich nicht besonders stark verändern, Ausnahmen allerdings nicht ausgeschlossen. Anders kann es aussehen, wenn die genannten Bedingungen nicht alle zutreffen. Dann ist es zumindest denkbar, dass der Wels in einigen Ökosystemen zu einer Veränderung der Artenzusammensetzung führen kann. Nehmen wir z.B. das Spanische Ebrogebiet. Dort wurde der Wels um 1974 illegal besetzt. Die Bedingungen vor Ort waren so, dass viele kleinwüchsige, endemische (nur dort vorkommende) Arten dem neu besetzten Wels ausgesetzt, und sie an diesen Räuber nicht angepasst waren.  Zudem ist die durchschnittliche Wassertemperatur in Südeuropa deutlich höher, was die Nahrungsaufnahme der Welse erhöht. In einem solchen Ökosystem ist bei Besatz von Welsen ein Einfluss auf das Ökosystem und die Artenzusammensetzung denkbar. Klare Belege hierfür fehlen allerdings, da zudem eine starke Veränderung der Gewässerstruktur stattgefunden hat. Ob und wie stark nun der Wels zum Rückgang der endemischen Arten beigetragen hat lässt sich eigentlich nicht konkret sagen.


Eine nie auszuschließende Gefahr stellen zudem Krankheiten und die Einschleppung neuer Parasiten durch Besatz dar. Auch hat es in Griechenland vermutlich nach Besatz mit dem europäischen Wels Hybridisierungen mit der heimischen Art (Silurus aristotelis) gegeben. Konsequenzen einer solchen eventuell unnatürlichen Vermischung von Arten sind ebenfalls schwer abzuschätzen. Allgemein ist von jedem Besatz ortsfremder Arten abzuraten. Die Folgen sind nicht abschätzbar und außerdem ist es eine streng illegale Handlung. Wem seine Gewässer am Herzen liegen, der sollte sich auf jene Arten beschränken, die natürlicherweise dort hingehören.


Daniel Katzoreck: Wird also der Einfluss des Welses auf unsere Gewässer überschätzt?


Thomas Klefoth: Für das natürliche Verbreitungsgebiet kann allgemein gesagt werden, dass der Wels keinen größeren und teilweise sogar einen geringeren räuberischen Einfluss auf das Ökosystem hat als die anderen natürlich vorkommenden Räuber wie Hecht und Barsch. Eine Überschätzung des Welses und seiner räuberischen Aktivitäten ist also nicht ausgeschlossen. Es ist aber wichtig immer zu versuchen, das gesamte Ökosystem im Auge zu behalten. In stark verbauten oder anders menschlich beeinflussten Gewässern kann sich eine völlig andere Situation ergeben als in naturbelassenen Systemen. Die immergültige richtige Antwort kann es somit nicht geben.


Daniel Katzoreck: Vielen Dank für deine interessanten und wissenschaftlich gesicherten Ausführungen.


Die Antworten von Thomas Klefoth beziehen sich allesamt auf Publikationen in internationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften, welche aus Platzgründen nicht im Detail genannt sind. Anfragen zu den ausschließlich englischsprachigen Literaturquellen können an ihn unter klefoth@igb-berlin.de gerichtet werden. Unter dem Link www.adaptfish.igb-berlin.de erfahren sie vieles rund um die wissenschaftliche Tätigkeiten, Publikationen etc. der Forschungsgruppe.


Thomas bei der Fischortung



Thomas bei der Arbeit



Ist das nicht ein Traumjob?



Nicht nur wissenschaftlich ist er dem Wels verbunden!

114 Kommentare

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